der CNSAS Südtirol hat ein dreisprachiges Logo und eine zweisprachige Homepage,
der BRD des AVS alles nur einsprachig.
Wer ist minderheitenfeindlich, ja faschistisch?
Für die deutsche Nationalisten natürlich die Italiener, immer und prinzipiell, und so wird es verdreht:
Italienische Einsprachigkeit ist faschistisch.
Deutsche Einsprachigkeit hingegen ist gut.
Mehrsprachigkeit von Seiten der Italiener ist wiederum bös.
Bei den Italienern ist alles bös und faschistisch, für die deutschen Chauvinisten sind allemal nur die “Walschen” schlecht, stur nach dem Motto:
“Alles was walsch ist, ist schlecht,
alles was schlecht ist, ist walsch.”
Kurz googeln würde reichen:
Eine Zeit lang wurde von ladinischer Seite die Neuübersetzung “Adesc Alt” verwendet. Es war keine Erfindung der Italiener. Der CNSAS bemühte sich um Mehrsprachigkeit, der AVS/BRD nicht. Aber deutsche Nationalisten blenden die Tatsachen einfach aus. Man präsentiert stolz die eigene Ignoranz.
nirwanixla sagte,
24. April 2011 um 6:51 am
Die Bergrettungsdienste sollen das tun, was sie am besten können: Menschen am Berg retten. Dabei ist es zumindest mir völlig egal, in welchen Sprachen ihre Webseiten gestaltet sind.
Bergfex sagte,
27. April 2011 um 9:21 pm
Welch rhetorisch-stilistisches Feuerwerk, welch argumentative Raffinesse, welche Luzidität, welch kreativer, unverkrampft und unverklemmter Umgang mit Interpunktion, Zeichensetzung und Syntax! Der Syllogismus am Ende dieses epochenmachenden Blogeintrages – meisterhaft!, eines Aquinaten würdig und, – wir wagen es kaum auszusprechen, zitternd halten wir unsere staunenden Finger an, das folgende der Nachwelt zu hinterlassen – dem Stagiriten an Brillanz fürderhin ebenbürtig!
Wahrlich, es ist nicht zuviel gewagt, wenn man sagen möchte, dass allein die obige Sentenz das gesamte opum magnum “Knoedelakademie” in den Olymp der Südtiroler Blogs zu katapultieren vermag. Andere, obgleich in der Recherche, der Diskussion, der Ausgewogenheit, der Themenvielfalt, der Mehrsprachigkeit, der Innovation (und was solch unwichtiger Dinge noch mehrer sind) womöglich dem ungeübten Betrachter engagierter erscheinende Blogs können ob der hier hedonistisch-lasziv zelebrierten lakonisch-messerscharfen Urteilsfähigkeit bei weitem nicht mithalten!
Wer mag dieser junge Studiosus sein, der hier so treffliche Worte gegen das von ihm so unendlich klar erkannte Unbill der Welt zu führen in der Lage ist? So gebe er sich zu erkennen, auf dass wir ihn mit dem güldenen Dichterlorbeere das lockige Haupt umkränzen können!
knoedelakademie sagte,
29. April 2011 um 8:32 am
wolltest du mal Schriftsteller werden?
nirwanixla sagte,
29. April 2011 um 3:22 pm
Ich tipp auf Dichter, Phrasendrescherei jedenfalls beherrscht Bergfex
knoedelakademie sagte,
1. Mai 2011 um 1:09 pm
Dichter, vielleicht, sicher aber im falschen Jahrhundert.
Bergfex sagte,
9. Mai 2011 um 2:33 pm
Der studiosus hat sich zu Wort gemeldet! Halleluja! Sein buckliger Adlatus assistiert ihm fleißig, auf dass die teutsche Sprache (“villeicht”) noch weiter verunzieret wird.
Welch Wonne, welch Gloria, felix Tirolis pars meridionalis!
Es muss doch für diese beiden fürtrefflichen Zeitgenossen im Kuriositätenkabinett des Königsberger Panoptikums noch ein exclusives Plätzchen (mit Rosinen) geben? Wir wollen gleich eine Supplik an das Königliche Reichskammergericht zu Wetzlar aufsetzen!
knoedelakademie sagte,
9. Mai 2011 um 5:50 pm
danke für den Hinweis auf einen Tippfehler. Das macht deinen gräßlich-schwerfälllig-überladenen-gestelzten Stil leider nicht besser.